INTERCLUBDAMEN 16./17. August 2003 in Sion
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Das Team Waldkirch bildete: Brigitte Bischof, Cécille Güttinger, Margrit Höhener, Theodora Kohler, Sibylle Burmester, Anita Beccarelli.

Am Freitag Nachmittag trafen sich alle Spielerinnen zur Trainingsrunde in Sion. Es hat sich bereits während der Runde gezeigt, dass die schnellen Greens gewöhnungsbedürftig sind und einige Löcher sehr taktisch gespielt werden müssen. Am Abend wurde mit der Partnerin besprochen, wer den ersten Abschlag übernimmt oder wer die Par 3 besser gespielt hat.

Am Samstag machte sich die spezielle Atmosphäre bereits beim „Einchecken“ bemerkbar. Es ist halt doch nicht ein „normales“ Turnier. Die offizielle Begrüssung am Start, die absolute Ruhe, die spürbare Konzentration der Teilnehmerinnen, es ist nicht zu beschreiben. Gott sei Dank spielen wir im Team und die Kollegin ist auch da. Es war beruhigend.

Auf dem Green des 18. Loches wird jedes eigene Team mit Klatschen begrüsst. Sofort werden die Erlebnisse ausgetauscht und Enttäuschungen miteinander so gut wie möglich bearbeitet. Es zeigte sich, dass die bis dahin gespielten Ergebnisse durchaus nicht schlecht waren, dass sogar mit einem durchschnittlichen Ergebnis durch das letzte Team ein 4 – 6. Platz drinliegen würde. Wir rannten dauernd ans Scoreboard, um die Ergebnisse der ankommenden Teams ausfindig zu machen. Wann kommen die endlich? Es wollte nicht werden!

Das müsste eine unserer Spielerin sein, die aus dem
Bunker spielt. Wir fangen an die bereits gespielten
Schläge zu rechnen und erahnen nichts gutes. Dann
sehen wir die zweite Spielerin und der Schlag geht ins Wasser, wieder Strafschlag (immer noch auf der anderen Spielbahn). Dann kommt der Schlag aufs Green, aber es müssten bereits 10 Schläge sein. Die Gesichter der beiden hätten Bände gesprochen. Als dann doch endlich eingelocht wurde, wussten wir dass sie eine 12 buchten! Sehr viel Pech!

Am Abend wurde das letzte Loch der beiden aus Sicht der wartenden Kolleginnen bildlich dargestellt und beschrieben. Es war dann trotzdem sehr lustig.

Am Sonntag Start zum Einzel. Noch grössere Anspannung, da keine Kollegin mehr dabei ist. Ist es wirklich der Druck der Mannschaft, die Angst vor dem Versagen? Wir alle haben doch schon so viele Turniere gespielt und das hier ist einfach nicht unterzuordnen. Es war ein grosses Erlebnis in jeder Hinsicht. Beeindruckend war auch die überaus gute Kollegialität im ganzen Team. Die Resultate entsprachen ebenfalls in etwa denjenigen des Vortages. Wir selbst haben grosse Erwartungen an uns gestellt und sie teilweise auch erfüllt. An einem solchen Turnier gelten eigene Gesetze!

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