| TAGEBUCH EINER REISE NACH ITALIEN September 2003 | |||||
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Donnerstag 4. September 2003 endlich ging es los. Der Wetterbericht war
zu diesem Zeitpunkt für Italien nicht so optimal, wir ließen
uns jedoch nicht verunsichern. Die Fahrt ..... problemlos - jedenfalls
für die meisten für andere mit einem "kleinen oder größeren"
Umweg. Das etwas spärlichen Morgenbuffet veranlasste die meisten, ihren
Rundenproviant vom Buffet mitzunehmen... (Was ja sonst nicht so unsere
Art ist!) Mit einer sehr guten Wegbeschreibung machten wir uns dann im
Convoy auf die "Auto-Räder" Richtung Golfplatz. Captain-Stv.
mit zwei Besatzungsmitgliedern voraus und die anderen folgten.... blind
vertrauend ..... wir erreichten trotz einer Ehrenrunde - unser Ziel –
die Moral von der Geschichte; traue nur den eigenen Augen und deiner Landkarte!
Samstag-Morgen; der Himmel verhangen – kurze oder lange Hosen, das war nun die wichtige Frage! Im Frühstückssaal – Turnierstimmung! Die Nervosität war spürbar, ..... Kaum den Kaffee oder Tee getrunken, versuchten sich einige mit der ersten Zigarette auf der Terrasse des Hotels zu beruhigen, andere versuchten krampfhaft nach Hause zu telefonieren, was bei den ausländischen Verbindungen doch sichtlich Probleme bereitete, .... später, ..... auf dem Golfplatz, jeder versuchte sich nochmals zu konzentrieren und die eigene Ruhe zu finden, was bei dem "Geschnatter" doch etwas schwierig schien. Einige probierten noch diverse Puts damit es dann auf dem Grün auch ja gelingen sollte. Die Spannung war merklich greifbar.... Jemand hatte sogar sein Holz im Auto liegen gelassen, was einen Sprint zum beinahe letzten Parkplatz zur Folge hatte. Außer Atem, doch noch rechtzeitig stand sie dann am Start. Um Kräfte zu sparen gab es solche, die einen Car mieteten, einige hatten den Elektrocaddy dabei (sofern sie ihren nicht wegen Autoplatzproblemen zu Hause lassen mussten), andere stapften mit ihrem Zieh-Trolley über den Platz und dann hatten wir da noch eine ganz trainierte Golferin dabei, welche ihr Bag sogar trug – aber sie ist ja auch noch ein junger Hüpfer!!! (Alle Achtung – soll mal jemand sagen – Golf sei kein Sport!) So, .... 1. Abschlag: der Spaß ging los!!! Viele Bälle unten links
im Wasser, oder nahe dabei..... andere rechts im Bunker.... das kann ja
heiter werden!!! Abendessen, Siegerehrung.... Dieser gingen viele Gerüchte und Vermutungen
voraus, so dass man sich nicht so sicher war, ob man wirklich in den vorderen
Rängen sein wollte. Man weiss ja nie was den Ladies so alles in den
Sinn kommt, wenn sie Preise einkaufen, .... Dann der Moment: Sylvia "präsentierte" ihren gewonnenen String-Tanga und Heide wollte genaue Infos, was das "Ding" überhaupt sei und ob man es denn auch tragen könne, ...... Bruttowertung: 3. Platz, ..........- 2. Platz, Andrea Leuenberger - 1. Platz, Margrit Höhener Margrit verzichtete großzügig auf das delikate Teil, welches jetzt in meiner Obhut ist! Dieser Abend hatte es in sich, hatten wir doch noch lange etwas zu lachen, bevor wir erschöpft und zufrieden ins Bett fielen. Der letzte Tag war angebrochen. Die Sonnenstrahlen standen früh auf und die "Rasenmäher" auch ..... Nochmals 18 Loch vor dem Haus, standen auf dem Programm und wir freuten uns darauf. Unseren Startplatz mussten wir mit Haut und Haar verteidigen, Italiener halten anscheinend nicht so viel von genauen Startzeiten. Aber wie nicht anders erwartet – hartnäckig hielten wir dem Druck stand. Nach 9 Loch kam das AUS wir wurden vom Platz verbannt! Zuerst zwar etwas zerknirscht, akzeptierten wir sportlich den Entscheid. Denn der Platz wurde für ein Turnier benötigt....... Das Bag war schnell im Auto verstaut. Noch ein kleiner Umtrunk oder eine Stärkung für den Magen (wenn auch der richtige Tisch für unseren Capitano fehlte – Sie musste sich wie ein ‚Sackmesser’ über ihren Tomaten/Mozarella-Salat hermachen). Dann traten wir zufrieden und mit frohem Mute den Heimweg an; die Route Chiasso – San Bernardino war die richtige Entscheidung – was später auch die Gotthard-Fahrer im Stau bemerkten... Alle sind in der Zwischenzeit gesund und munter zu Hause eingetroffen, mit neuen Eindrücken und zum Teil sehr lustigen Erinnerungen! Zum Schluss möchte ich mich im Namen aller Reisenden, herzlich bei
Teddy + Margrit für die Organisation + die Arbeit bedanken. Es waren
vier super tolle Tage – und ich kann nur allen zu Hause gebliebenen
empfehlen; kommt nächstes Jahr doch auch mit!!! P.S. Hat sich jemand angesprochen gefühlt? - Jegliche Ähnlichkeiten
mit uns bekannten Personen sind natürlich rein zufällig!!! J |
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